Toxikologisches Risiko während der Schwangerschaft
- Wir verwenden die bekannte FDA-Klassifizierung, wo sie für Nahrungsergänzungsmittel noch gilt
Toxikologisches Risiko während der Stillzeit
Nahrungsergänzung und Stillen
Einführung
Der Kontakt mit Nahrungsergänzungsmitteln und pflanzlichen Produkten während der Stillzeit ist heute ein zunehmendes Phänomen.
Dies ist wahrscheinlich eine paradoxe Reaktion auf den reduzierten Einsatz von Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit aus Angst vor der Entwicklung von Teratogenität oder toxischen Wirkungen beim Neugeborenen. Andererseits scheinen Naturprodukte aufgrund ihrer Massenwerbung in Massenmedien und sozialen Netzwerken für viele stillende Frauen eine sichere und zuverlässige Alternative zu sein. Eine Studie von Matas et al. aus dem Jahr 2002 ergab, dass etwa 60 % der stillenden Frauen mindestens einmal während der Stillzeit pflanzliche Behandlungen oder Nahrungsergänzungsmittel verwenden. Verschiedene Stärkungsmittel und Adaptogene wie Rhodiola und Ginseng werden am häufigsten für eine schnellere Genesung nach der Schwangerschaft verwendet.
Trotz der Existenz des oben genannten Phänomens gibt es in der medizinischen Literatur unglaublich wenig Beweise für die Sicherheit verschiedener pflanzlicher Zubereitungen, pflanzlicher Produkte und Nahrungsergänzungsmittel. Eines der Ziele unserer Tätigkeit ist es, die bisher verfügbaren Beweise über die Unbedenklichkeit der verschiedenen Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel zu sammeln und Ihnen diese Informationen für alle Interessierten frei zugänglich zur Verfügung zu stellen.
Wir hoffen, dass die auf diese Weise gesammelten und bereitgestellten Informationen eine zuverlässige Wissensquelle für alle Ärzte sind, die sich um die gesundheitlichen Bedürfnisse von Frauen während der Stillzeit kümmern.